Mittwoch, 20. August 2008
Wir fahren nach Baltimore, der größten Stadt von Maryland, zwischen Philadelphia und Washington DC gelegen. Das Herz der Innenstadt bildet eine wunderbar restaurierte Hafenanlage mit großem Aquarium, ganz vielen Touri-Gaststättenn und einigen historischen Booten. Angrenzend sind Little Italy und ein jüdisches Viertel, die sich jeweils durch eine Kneipenstraße und eine Synagoge auszeichnen. Interessanter wird es um das Washington Monument herum. Dort wechseln französisch anmutende Altbauten mit den amerikanischen Bürohäusern, es gibt ein Rondell und darum Cafés, bei denen man auch draußen sitzen kann. Die Gegend erinnert an Plätze in Brüssel.
Nördlich davon dann der Stadtteil Hampden, um die Hopkins Universität herum. Das Baltimore Museum of Art lebt von erstaunlichen Sammlungen, unter anderem der Schwestern Cone. Sie hatten Anfang des 20. Jahrhunderts ein enges Verhältnis zu Henri Matisse gepflegt: sprich, sie kauften enorm viel von dem, was er malte. Das Museum hat diese Sammlung erhalten und stellt diese Bilder aus – zusammen mit einem Video, das eine virtuelle Tour durch die Wohnung der Schwestern in Baltimore zeigt, wo in jedem Winkel edle Gemälde hingen.
Den berühmten Krabbenkuchen haben wir verpasst und holen das morgen in York nach. Immerhin sind wir nach einem Tipp von Chris noch im Papermoon-Diner gelandet, unweit des alternativen Zentrums von Hampden, wo in kunterbunter Umgebung tätowierte Kellner unter der Prämisse das Essen verteilten, dass man „no cry babies“ dabei habe.
- Im Hafen von Baltimore, der Rumpf der USS Constellation
- Museum für die Schwarzen in Maryland – der Bürgerkrieg wirkt nach, viele Bürgerrechtsfragen sind noch immer offen
- Ein Hauch von Brüssel in Baltimore
- Der restaurierte Hafen
- An dieser Stelle wurde jenes Star Spangled Banner genäht, bei dessen Anblick die amerikanische Nationalhymne getextet wurde
























































