… war hier eine Frage in der Kommentar-Spalte. Wenn es richtig funktioniert, einfach draufklicken, und notfalls nochmals draufklicken. Dann werden sie richtig groß (und brauchen ein bisschen Zeit beim Hochladen). Die Bilder sind nicht komprimiert, sollten also Tapetenfähig sein ![]()
Viel Spaß, nachher gibts noch ein paar tolle Rocky-Fotos! Jetzt muss ich weiter.
„Wie mache ich die Fotos größer?“ …
4. Juni 2008 · Kommentar schreiben
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Höhenrausch, Hillary und Hausbesetzer
4. Juni 2008 · Kommentar schreiben
Heiß und kalt, Bäche und Schnee, Tannen und Tundra, und das alles an einem Tag. Schon bei der Einfahrt zum Rocky Mountains National Parks grüßen äsende Karibus. Mein roter Bergsteiger erklimmt die schmalen Straßen spielend, schneebedeckte Pfade führen zu kleinen Bergseen, dabei war vor einer halben Stunde noch T-Shirt-Temperatur! Der Park ist schon jetzt sehr gut besucht. Nirgens ist man allein, immer hört man Besuchergruppen. Es kommen 3 Millionen Menschen jedes Jahr. Ich möchte nicht wissen, was im Juli hier los ist.
Der Park ist in drei Klimazonen eingeteilt: Der normale Wald (heute warm), die höheren Berge (windig, schnell wechselndes Wetter, teils Regen und kühler) und schließlich alpine Tundra (keine Bäume, nur noch Gras und Flechten, extrem schneller Wechsel zwischen peitschendem Schneeregen und Sonne, kalt). Die Straße schlängelt sich bis auf die Pässe, teilweise genau auf ihnen entlang, hinter jeder Kurve ein neues tolles Panorama aber man darf nicht zur Seite sehen, da geht es steil hinab. Schnee liegt teilweise noch 3 Meter hoch. Die Straße führt auf 3600 Meter Höhe (!), die Wanderpfade sind kurz und ich bin schnell außer Atem: man spürt, dass die Luft doch etwas dünner wird.
Am Fuße des Parks ein kleines, teures Nest, Estes Park. Ich erfahre allerdings per Zufall, dass es ein Hostel gibt, und auch wo. Statt anzurufen, fahre ich gleich hin. An der verschlossenen Haustür klebt ein Zettel, „Bitte rechts die Treppe hoch, es sind Zimmer frei“. Die Küchentür steht sperrangelweit offen. Es ist niemand da. Ich gehe durch die Zimmer. Auf dem Küchentisch ein weiterer Zettel: „Such Dir ein Zimmer, leg 25 Dollar in die lila Vase, ich bin diese Woche nicht zuhause, Terri“. Gesagt getan. Ich fühlte mich ein bisschen wie ein Hausbesetzer. Aber später tauchten noch 3 weitere Gäste auf und so teilen wir uns zu viert das Haus.
Im Radio höre ich „National Public Radio“, so ähnlich wie Deutschlandradio. Heute ist wohl der Tag der Entscheidung – heute Abend wird Obama Kandidat und Hillary will als Vize mit ins Rennen einsteigen, so lauten die Prognosen am Nachmittag. Morgen im Coffee-Shop weiß ich mehr.
Die typischen Coffee-Shops haben nämlich seit der Erfindung von Starbucks einen neuen Gimmick, wie sie ihre Gäste behalten können: Sie bieten kostenlos schnelles WLAN an, und so sieht man morgens in den Cafés lauter Laptops mit dampfenden Pappbechern daneben samt surfenden Besitzern. Starbucks hält übrigens mit drive-in dagegen! Kaum zu glauben, aber in Kalifornien so gesehen. Außerdem öffnen sie kleine Steh-Filialen in Supermärkten. Und so prangt an den trostlosen Riesenklötzen mitunter klein, rund und grün das Siegel der Behaglichkeit.
Morgen wird ein langer Fahrtag. Noch ein kurzer Abstecher in den Park und dann geht es neun Stunden lang nach Norden: einmal quer durch Wyoming, Richtung Yellowstone.
- Bäume, Berge, Seen :)
- Berge, Eis, Seen
- Berge, Fluss und Bäume
- Tundra, Schneeregen und kalt
- schön, oder? :)
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