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	<title>Wolf-Christian's Reisetagebuch</title>
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		<title>Der letzte Abend in Vancouver</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Oct 2010 06:05:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfchristian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[15. Oktober 2010. Es war ein sonniger Tag. Am Abend bieten der Dirigent Bramwell Tovey, der Pianist Marc-André Hamelin und das Vancouver Symphony Orchestra öffentlich Schubert und Mozart. Es war schon nach der Dämmerung, als der Pianist den Dirigenten langsam &#8230; <a href="http://wolfchristian.wordpress.com/2010/10/16/der-letzte-abend-in-vancouver/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wolfchristian.wordpress.com&amp;blog=3671524&amp;post=463&amp;subd=wolfchristian&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_467" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/vancouver-im-herbst.jpg"><img class="size-full wp-image-467" title="Vancouver im Herbst" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/vancouver-im-herbst.jpg?w=500&#038;h=375" alt="" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Vancouver im Herbst</p></div>
<p><em>15. Oktober 2010. Es war ein sonniger Tag. Am Abend bieten der Dirigent Bramwell Tovey, der Pianist Marc-André Hamelin und das Vancouver Symphony Orchestra öffentlich Schubert und Mozart.</em></p>
<p>Es war schon nach der Dämmerung, als der Pianist den Dirigenten langsam und nicht ohne subtile Freude auf offener Bühne erdolchte.</p>
<p>Man hätte es ahnen können. Wie war es möglich gewesen, Schuberts achte Sinfonie mit Langeweile zu ersticken? Der Komponist war 25 Jahre alt, in Hochform, tragische Figur der Romantik, und seine Unvollendete strotzt vor tollen Ideen. Im zweiten und finalen Satz zersetzten sich die Ideen auf unerklärliche Weise, Bramwell Tovey schien Haydn zu dirigieren, obwohl Schubert auf dem Pult lag und irgendwann hatte man sich in Langweile verloren – selbst die Musiker hörten nicht mehr hin, anders sind die Misstöne und Verstimmungen vor allem gegen Ende nicht zu erklären.</p>
<p>Dann Auftritt Marc-André Hamelin. Ein Virtuose aus Montréal. Seine Fingerfertigkeit fast einzigartig.</p>
<p>Er stratzt vor Bramwell auf die Bühne, setzt sich ungelenk auf seinen Hocker und wartet ab, was Bramwell, wir nennen ihn von jetzt an lieber Brambad, was Brambad also mit dem Mozart macht. Er dirigiert ihn zunächst mal wie Schubert. Zähflüssig beginnt das Klavierkonzert Nr 24. Nun ist das Geheimnis von Mozart relativ einfach. Er verlangt Präzision und Leichtigkeit, Witz und Philosophie zugleich. Das macht es nicht leicht. Hamelin muss leiden unter dem, was er da neben sich als Einleitung hört. Als sich im Brei eine Pause ergibt, sondiert er mit seinen ersten Einsätzen die Zielscheibe auf dem Rücken des Dirigenten. Mit introvertierter Eleganz, still und delikat spielt er seinen Mozart und damit ist das Gefecht auf der Bühne eröffnet. Das hin und her bringt zumindest erstmal Spannung in den Abend. Bradbad hat sich inzwischen ein paar Löffel Hollandaise von meinem Frühstücksei geklaut und gießt immer wieder nach, davon kann Mozart seiner Meinung nach gar nicht genug abbekommen. Hamelin stichelt leise dagegen und holt dann, wie ein Fechtmeister, in der Kadenz zum Vorentscheid aus.</p>
<p>Dazu muss man wissen, dass Hamelin ein Spezialist für Chopin ist, und zudem für die moderne, hypervirtuose Bearbeitung der ohnehin schwierigen Chopin Etuden durch einen polnischen Komponisten der Jahrhundertwende. Er kennt sich also aus mit allem, was man braucht, um als Virtuose Eindruck zu schinden.</p>
<p>Die Kadenz gleitet völlig überraschend von Mozart zu Chopin ab, und von dort aus nach Polen ins beginnende 20. Jahrhundert, und schließlich ein bisschen Richtung Jazz. Die Geiger wenden halb entgeistert, halb ungläubig die Hälse. Das Publikum raschelt erstaunt im Programmheft, weil es sich nicht mehr sicher war, ob es zu Beginn wirklich was von Mozart gelesen hatte. Hamelin hört gar nicht mehr auf. Brambad findet dennoch den Einsatz und hält mit Hollandaise dagegen, aber er ist besiegt. Natürlich hat Chopin in einer Mozart Kadenz wenig zu suchen. Doch das subversive Moment, mit dem der grazile Hamelin den Engländer Brambad mit einer völlig freien Interpretation des Konzerts zu Mozart zurückzwang, war ein Höhepunkt. Der zweite Satz ging an Hamelin, weil das Klavier hier das Sagen hat. Der dritte Satz ebenso, die Holzbläser halfen ihm dabei. Im vierten war Brambad trotz aller Versuche nach einer zweiten Kadenz von Hamelin endgültig am Boden.</p>
<p>Nach der Pause folgte Mozarts 39. Sinfonie, ähnlich faul dirigiert wie der ganze Rest – nur im letzten Satz wurde Brambad wieder überlistet. Diesmal von Mozart selbst, der den Satz so schrieb, dass man ihn gar nicht verderben kann: Weil die Musiker einfach zu viel Spaß an ihm haben.</p>
<p>Am Ende freundlicher Applaus für einen sonderbaren Konzertabend in einer der schönsten Tonhallen Nordamerikas: dem harmonischen Chan Center for Performing Arts.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wolfchristian.wordpress.com/463/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wolfchristian.wordpress.com/463/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wolfchristian.wordpress.com/463/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wolfchristian.wordpress.com/463/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/wolfchristian.wordpress.com/463/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/wolfchristian.wordpress.com/463/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/wolfchristian.wordpress.com/463/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/wolfchristian.wordpress.com/463/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wolfchristian.wordpress.com/463/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wolfchristian.wordpress.com/463/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wolfchristian.wordpress.com/463/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wolfchristian.wordpress.com/463/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wolfchristian.wordpress.com/463/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wolfchristian.wordpress.com/463/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wolfchristian.wordpress.com&amp;blog=3671524&amp;post=463&amp;subd=wolfchristian&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>A sunny day out</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 08:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfchristian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[SUNSHINE COAST, British Columbia 13. Oktober 2010 Natürlich ist in Vancouver längst die Regenzeit angebrochen und ich bin mit meinem knallroten, für 7 Euro auch viel zu teuren (aber dafür am Ku’damm erstandenen)  „Berliner“-Knirps auch schlecht ausgerüstet: Der Profi wird &#8230; <a href="http://wolfchristian.wordpress.com/2010/10/14/a-sunny-day-out/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wolfchristian.wordpress.com&amp;blog=3671524&amp;post=448&amp;subd=wolfchristian&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SUNSHINE COAST, British Columbia</strong></p>
<p><em>13. Oktober 2010</em></p>
<p><em><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5762.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-450" title="IMG_5762" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5762.jpg?w=1024&#038;h=682" alt="" width="1024" height="682" /></a><br />
</em></p>
<p>Natürlich ist in Vancouver längst die Regenzeit angebrochen und ich bin mit meinem knallroten, für 7 Euro auch viel zu teuren (aber dafür am Ku’damm erstandenen)  „Berliner“-Knirps auch schlecht ausgerüstet: Der Profi wird einfach nass oder verhüllt sich unter einer Regenplane. Doch heute war ein außergewöhnlich sonniger Tag und deshalb bin ich für meinen Frühstückskaffee mit einer Gondel auf einen Berg gefahren, mit Blick über die Stadt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_449" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5765.jpg"><img class="size-medium wp-image-449" title="Coffee at Grouse Mountain" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5765.jpg?w=300&#038;h=200" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Coffee at Grouse Mountain</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das war leider ein sehr teures Frühstück, weil ich ein Auto gemietet habe und dann noch 50 Dollar für den Berg bezahlt habe. Außerdem hat mich das schlechte Gewissen geplagt, denn genau unterhalb des Decks, auf dem ich mit Fernblick den Kaffee schlürfte, stapften mit hochroten Köpfen diejenigen schweißnass aus den Büschen, die den Berg zu Fuß erklommen hatten. Nicht nur das: sie kamen dann auf die Kaffeeterrasse und machten ihre Dehnübungen neben mir.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_451" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5776.jpg"><img class="size-medium wp-image-451" title="IMG_5776" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5776.jpg?w=300&#038;h=200" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Auf der Fähre zur...</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_452" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5770.jpg"><img class="size-medium wp-image-452" title="IMG_5770" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5770.jpg?w=300&#038;h=200" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">...Sunshine Coast.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Also Flucht ins Auto und Fahrt nach Norden Richtung Sunshine Coast. Wunderbare kurze Fährfahrt nach Langdale und dann auf der 101 North in das winzige Dorf Robson Creek. Ein kleiner Pier führt in die Straight of Georgia, von dort Blick auf die wolkenverhangenen Berge von Vancouver Island, und eine Gruppe Otter guckt beim Mittagessen zu.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_453" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5788.jpg"><img class="size-medium wp-image-453" title="IMG_5788" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5788.jpg?w=300&#038;h=200" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">prime lunch - don&#039;t ya think? <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_454" class="wp-caption aligncenter" style="width: 1034px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5792.jpg"><img class="size-large wp-image-454" title="IMG_5792" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5792.jpg?w=1024&#038;h=682" alt="" width="1024" height="682" /></a><p class="wp-caption-text">Straight of Georgia</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich fahre noch bis Pender und dann wieder zurück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_455" class="wp-caption aligncenter" style="width: 1034px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5798.jpg"><img class="size-large wp-image-455" title="IMG_5798" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5798.jpg?w=1024&#038;h=682" alt="" width="1024" height="682" /></a><p class="wp-caption-text">still</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auf dem Rückweg entdecke ich am Straßenrand einen lilafarbenen <em><a title="feastro.ca" href="http://www.feastro.ca/">Bulli</a></em>, ein mobiles Bistro, direkt zwischen Fahrbahn und Strand. Es gibt frische Austern, direkt aus dem Meer neben mir und das ist wirklich toll.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_456" class="wp-caption aligncenter" style="width: 1034px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5826.jpg"><img class="size-large wp-image-456" title="IMG_5826" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5826.jpg?w=1024&#038;h=682" alt="" width="1024" height="682" /></a><p class="wp-caption-text">Stanley Park</p></div>
<p>Zurück in Vancouver erlebe ich noch einen Sonnenuntergang vom Stanley Park aus und dann führt mich ein Zufall an ein College, von dem ich noch nie gehört habe. Dort im Keller führen Studenten das Musical <em><a title="The Park" href="http://thestanleyparkmusical.wordpress.com/">In The Park </a></em>auf – dessen Handlung eigentlich nicht so wichtig ist (der Stadtpark, in dem ich grade noch fotografiert habe, soll zu einem Parkplatz werden – die Parkplatzmafia ist in der Tat ruchlos in der Stadt – doch eine Aktivistenliebe und ein Bündel schriller Hühner wissen dies zu verhindern). Ich wurde jedenfalls besser unterhalten als am Broadway und das haben wir dann noch gefeiert: in der wie ich finde most outdated bar in town, der <em><a title="should i go or not - yeah, of course!" href="http://www.straight.com/article/bayside-lounge">Bayside Lounge</a></em>. Eingerichtet in den späten 80ern, der DJ spielt schönsten 90er House, es gibt billige wässrige Highballs und dafür einen Blick aus dem Fenster auf die Containerschiffe, die vor der Skyline auf Rede liegen. Ein herrlicher Tag geht zuende – und morgen soll es regnen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wolfchristian.wordpress.com/448/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wolfchristian.wordpress.com/448/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wolfchristian.wordpress.com/448/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wolfchristian.wordpress.com/448/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/wolfchristian.wordpress.com/448/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/wolfchristian.wordpress.com/448/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/wolfchristian.wordpress.com/448/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/wolfchristian.wordpress.com/448/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wolfchristian.wordpress.com/448/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wolfchristian.wordpress.com/448/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wolfchristian.wordpress.com/448/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wolfchristian.wordpress.com/448/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wolfchristian.wordpress.com/448/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wolfchristian.wordpress.com/448/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wolfchristian.wordpress.com&amp;blog=3671524&amp;post=448&amp;subd=wolfchristian&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Thanksgiving</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 00:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfchristian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[VICTORIA, British Columbia 10. Oktober 2010 Kein guter Tag für Truthähne. Selbst wenn sie aus Soja sind. Kanadische Familien feiern das Erntedankfest im Oktober &#8211; amerikanische Familien Ende November. Freitag und Samstag sind alle unterwegs zu Eltern und Großeltern, und &#8230; <a href="http://wolfchristian.wordpress.com/2010/10/12/thanksgiving/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wolfchristian.wordpress.com&amp;blog=3671524&amp;post=442&amp;subd=wolfchristian&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>VICTORIA, British Columbia</strong></p>
<p><em>10. Oktober 2010</em></p>
<p>Kein guter Tag für Truthähne. Selbst wenn sie aus Soja sind. Kanadische Familien feiern das Erntedankfest im Oktober &#8211; amerikanische Familien Ende November. Freitag und Samstag sind alle unterwegs zu Eltern und Großeltern, und Montag eilen alle zurück Richtung Alltag. Ich saß an einem großen Tisch mit einem 25Pfund-Vogel und unglaublich vielen selbstgemachten side dishes, ein echtes Fest, und danach konnte ich mich leider nicht mehr bewegen <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Deshalb keine langen Worte, nur Fotos von der wie immer schönen Vancouver Island. So long <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_444" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_2008.jpg"><img class="size-medium wp-image-444" title="Off to Vancouver Island" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_2008.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Off to Vancouver Island</p></div>
<div id="attachment_445" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_2037.jpg"><img class="size-medium wp-image-445" title="On board BC Ferries" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_2037.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">On board BC Ferries</p></div>
<div id="attachment_446" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_2016.jpg"><img class="size-medium wp-image-446" title="Gulf Islands" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_2016.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Gulf Islands</p></div>
<div id="attachment_443" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_2001.jpg"><img class="size-medium wp-image-443" title="Looking towards Olympic Mountains, Washington State" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_2001.jpg?w=300&#038;h=224" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Looking towards Olympic Mountains, Washington State</p></div>
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		<title>Nachtrag: New York 2 &#8211; State of the Art.</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 01:54:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfchristian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[NEW YORK CITY, New York State of the art. &#160; &#160; &#160; Daumen drehen, Hüfte nach hinten, Arme schlenkern, Daumen drehen, Arme schlenkern, Hüfte nach hinten, Daumen drehen. Usw. Was aussieht, wie einfachste Übungen wird Tanz, weil es immer länger &#8230; <a href="http://wolfchristian.wordpress.com/2010/10/09/nachtrag-new-york-2-state-of-the-art/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wolfchristian.wordpress.com&amp;blog=3671524&amp;post=425&amp;subd=wolfchristian&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NEW YORK CITY, New York</strong></p>
<p><em>State of the art.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>&nbsp;</p>
<div id="attachment_426" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1188.jpg"><img class="size-medium wp-image-426" title="Whitney Museum of American Art" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1188.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Whitney Museum of American Art</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Daumen drehen, Hüfte nach hinten, Arme schlenkern, Daumen drehen, Arme schlenkern, Hüfte nach hinten, Daumen drehen. Usw. Was aussieht, wie einfachste Übungen wird Tanz, weil es immer länger dauert, weil es immer schwieriger zu erinnern wird, in welcher Reihenfolge die wenigen Bewegungen passieren werden. 1971 hat <em><a title="Trisha Brown Performance 2010" href="http://vimeo.com/15410478">Trisha Brown</a></em> diese Performance im Whitney Museum installiert – und heute wird sie wieder aufgeführt. Körper, die plötzlich an der Wand entlanggehen. Überall knipsen und filmen iPhones, es wirkt ein bisschen outdated, ein bisschen zufällig, vor allem zufällig – an einem Mittwoch Mittag um 14 Uhr in einem der wichtigsten Häuser für moderne amerikanische Kunst in den USA. Aber warum sollten auch alle hier sein, wenn sie auch in den hunderten Galerien sein könnten oder den großen anderen Museen Schlange stehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_427" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5663.jpg"><img class="size-medium wp-image-427" title="Chealsea &amp; Meatpacker" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5663.jpg?w=300&#038;h=200" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Chealsea &amp; Meatpacker</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Natürlich schwärmen sie auch hier von Berlin. Dem bezahlbar-Mekka junger, vielleicht auch aufstrebender Künstler, noch dazu in Europa, noch dazu the coolest place. Wo die Dichte an Berufsjugendlichen vielleicht so hoch ist wie sonst nirgends. Und wo die Auguststraßenflaneure und Rosenthalerplatzsurfer selbstverständlich ausstrahlen, Berlin sei Kunstmäßig einfach der Mittelpunkt der Welt. Allein ein Nachmittag in Chelsea beweist, dass dies nicht ganz stimmt.</p>
<p>Wie schon so oft zuvor schauen Amerikaner über ihre eigenen Talente hinweg nach Europa, und den Europäern gefällt das, weil sie dann das Gefühl haben, so unwichtig doch nicht zu sein. Es reicht schon eine Woche Kunst gucken in New York, um ein bisschen demütig zurück zu reisen und sich beim nächsten Besuch der Auguststraße daran zu erinnern, wie viele Auguststraßen eigentlich in Chelsea allein in einem der gallery warehouses versammelt sind oder wie viel Kunstwerke im PS1 oder dem New Museum stecken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_430" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5665.jpg"><img class="size-medium wp-image-430" title="End of High Line" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5665.jpg?w=200&#038;h=300" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">End of High Line</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am nördlichen Ende der Highline beginnt das Galerienviertel von Chelsea. In alten Warenlagern und Fabrikgebäuden sind Ausstellungsflächen untergebracht, florieren Geschäfte, die sich mit „Bedrucktem“ befassen, mit der Faszination von Stil und Ästhetik und Skandal auf Papier. Die Touristen studieren weiße Faltblätter, auf denen die wichtigsten Adressen notiert sind. Die Kunstwelt trägt Bart, Karottenhosen, Indie-Shirts und Tragetaschen und ich grinse hämisch, denn das wirkt alles ein bisschen <em>O-Straße</em> in all seiner spießigen ich-bin-anders-und-indie-attitude.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_431" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/candida-hofer.jpg"><img class="size-medium wp-image-431" title="Candida Höfer" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/candida-hofer.jpg?w=300&#038;h=214" alt="" width="300" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">Candida Höfer</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vieles in Chelsea ist laut und schreit „kauf mich, ich bin doch Kunst.“ Aber das ist es woanders auch. Die Überraschungen finden sich in weniger auffälligen Orten. Zufällig gehe ich in die mit matten Fenstern uneinsehbare Galerie <em>Sonnabend</em> und stehe plötzlich vor den Fotografien einer <em>Candida Höfer</em>.  Davor Fotografien von Andrea <em>Robbins und Max Becher</em>, die den Cowboy Mythos um eine Farbe erweitern: in einer Serie über Black Cowboys, die mit einer fast gemeinen Selbstverständlichkeit unsere Sehgewohnheiten von race brechen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_432" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/black-cowboys.jpg"><img class="size-medium wp-image-432" title="Black Cowboys" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/black-cowboys.jpg?w=300&#038;h=238" alt="" width="300" height="238" /></a><p class="wp-caption-text">Black Cowboys</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einige Häuser weiter erkenne ich Ost-Berliner Plattenbauten, immer wieder gebrochen und neu in Serie gebracht und zwar so, dass man gar nicht wegsehen kann. Eine Arbeit von <em><a title="Steve Sabella" href="http://stevesabella.com/index.html">Steve Sabella</a></em>, lebt in London und Berlin, Jahrgang 1975, Themen: Exil und Identität im nahen Osten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_433" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1181.jpg"><img class="size-medium wp-image-433" title="Steve Sabella" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1181.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Steve Sabella - Exile (2008)</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Haus weiter: <em><a title="Alex Gross" href="http://www.alexgross.com/paintings/index.html">Alex Gross</a></em>. Wie Werbeplakate unserer hochvernetzten Hippsterwelt, zuweilen surreal, reflektiert es die naive Weltsicht derjenigen, die die Welt durch das Display ihrer Handies sehen: als Animation, in der Symbole durcheinandergewürfelt werden, bis der barocke Totenkopf neben der Werbemarke zu Fall kommt und alles entweder grotesk an Bedeutung verliert – oder eben auch gewinnt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_434" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/dark-side.jpg"><img class="size-medium wp-image-434" title="dark-side" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/dark-side.jpg?w=300&#038;h=240" alt="" width="300" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Alex Gross - Dark Side</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Gegenteil der hochpreisigen und zum Teil auch first rate galeries findet sich im East Village. Hier sind sie dermaßen Indie, dass es mir gehörig auf die Nerven geht. Sie sprechen deutsch, französisch, spanisch und englisch, sie sind auf alternative Art maingestreamt, und auf eine seltsame Art international gleichförmig. Derselbe Hippsterkrams also wie daheim und das ist doch hie wie da etwas lächerlich, denn es offenbart mehr Pose als Leidenschaft. In einer kleinen Galerie hängen Portraits von jungen Männern die genauso aussehen, wie diejenigen, die vor der Galerie auf der Chrystie Street auf und ab laufen, und die Portraits offenbaren unfreiwillig die Leere dieser Mode.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_428" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1189.jpg"><img class="size-medium wp-image-428" title="New Museum" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1189.jpg?w=225&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">New Museum</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Ausnahme macht das <em><a title="New Museum" href="http://www.newmuseum.org/">New Museum</a></em>. Architketonisch ein Solitär im runtergekommenen Bowery-Viertel, grade Mittelpunkt des etwas überschätzten Bestsellers „Cash“ von <em>Richard Price</em>. Im Foyer eine Art Klagemauer, in der Tausende Fäden mit Wünschen aus der Wand hängen (etwas naiv die ganze Chose, aber egal, der gute Wille zählt) – und im Austausch nimmt man ein Bändchen mit nachhause und hinterlässt stattdessen einen eigenen Wunschzettel. Jeder kann an diesem Kunstwerk teilhaben, es mitnehmen, sich erinnern und etwas sehr persönliches beisteuern. Schade deshalb, dass die vorgedruckten Wünsche etwas flach und aus der politischen Konserve eines Hippie-Workshops zu stammen scheinen.</p>
<p>Die vierte Etage erstaunt mit einer Ausstellung über <em><a title="Brion Gysin" href="http://www.newmuseum.org/exhibitions/422/brion_gysin_dream_machine">Brion Gysin</a></em>, vor allem dessen Zusammenarbeit mit <em>William S. Borroughs</em> (dessen klasse Buch <em>And The Hippos Were Boiled In Their Tanks</em> grade neu erschienen ist – und als Kollaboration mit <em>Jack Kerouac </em>den Anfang der ganzen Beat Szene bildet).</p>
<p>Der käufliche Kontrast zu Chelsea und East Village und Lower Eastside ist schließlich auf der 11. Etage eines Hochhauses in Midtown zusammengewürfelt: auf der <em>Affordable Art Fair</em> bieten Galerien Kunst bis 10.000 Dollar zum Expresskauf an. Man sieht einige Bekannte aus Chelsea wieder, an denen man schon mal gelangweilt vorbeimarschiert ist &#8211; man geht also etwas ratlos durch die Reihen und dann mit leeren Händen nachhause, weil einen die Mühe scheut, etwas mittelmäßiges einpacken und verschicken zu lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_435" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1182.jpg"><img class="size-medium wp-image-435" title="@ Whitney Cafe" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1182.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">@ Whitney Cafe</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein bisschen enttäuscht bin ich schließlich von einer Ausstellung im <em><a title="Whitney Exhibitions" href="http://whitney.org/Exhibitions">Whitney Museum of American Art</a></em>, eigentlich einer meiner Lieblingsorte in der Stadt. Ich sehe einen Querschnitt aus den Biennialen für amerikanische Kunst: eine schöne Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts, aber irgendwie auch sehr akademisch und damit etwas blutleer. So wie die Einzelshow von <em>Sara Vanderbeek,</em> mitte 30, die mit abstrakter Fotografie <em>Walt Whitman</em>’s <em>Leaves of Gras</em> neu zu interpretieren versucht. Immer wieder begegnen mir auf dieser Reise im Film, in Büchern, in Ausstellungen Rückgriffe auf dieses zentrale amerikanische Gedicht – als wenn Künstler im Moment versuchen, sich auf Amerika einen  Reim zu machen, in dem sie sich amerikanische Ideale von vor 150 Jahren in Erinnerung rufen. Darin steckt eine Sehnsucht nach dem American Dream, der vielen abhanden gekommen zu sein scheint: in den Folgen einer wirtschaftlichen, einer politischen und seit langem auch einer sozialen Krise. Es ging in den Nachrichten hoch und runter, dass bei einem Townhall Meeting des Präsidenten ein Mann Barack Obama die Frage stellt, ob es diesen American Dream für die Amerikaner noch einmal geben kann.</p>
<p>Nach einem enorm fettigen Frühstück in einem silbern glänzenden Diner unter schäbbigen Bahnschienen in Queens finde ich an der Jackson Avenue das alte Schulgebäude, in dem das umwerfendste Haus für moderne Kunst in New York zu finden ist, der <em><a title="PS1 Exhibitions" href="http://ps1.org/exhibitions/">PS1</a></em> Ableger des <em>MoMA</em>. Der unfertige Mediziner Klaus Biesenbach, Mitgründer der <em>KW Kunstwerke</em> in Berlin Mitte hat hier ein Haus geformt, das als Pulsmesser dient für das, was Kunst heute sagen kann. Und endlich sehe ich nicht nur Auseinandersetzungen mit Form, Material, Geschichte und Sehgewohnheiten, sondern auch mit politischen, sozialen und ökologischen Problemen, denen wir gegenüberstehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_429" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/mariah-robertson-ps1.jpg"><img class="size-medium wp-image-429" title="Mariah Robertson PS1" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/mariah-robertson-ps1.jpg?w=300&#038;h=210" alt="" width="300" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Mariah Robertson PS1</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Greater New York</em> heißt die Ausstellung, die noch wenige Tage vor sich hat, und 68 Künstler zeigt, die in New York leben und arbeiten. Auf jedem Zentimeter wird die Vitalität dieser Stadt sichtbar, die Reflektion der Künstler von Konflikten weltweit, eine Mini-Dokumenta kann man sagen. Die Ausstellung lässt einen ein wenig demütig zurück und gleichzeitig mit viel Energie und der Neugierde darauf, wie es wäre, ein solches Projekt zuhause zu verwirklichen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wolfchristian.wordpress.com/425/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wolfchristian.wordpress.com/425/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wolfchristian.wordpress.com/425/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wolfchristian.wordpress.com/425/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/wolfchristian.wordpress.com/425/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/wolfchristian.wordpress.com/425/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/wolfchristian.wordpress.com/425/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/wolfchristian.wordpress.com/425/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wolfchristian.wordpress.com/425/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wolfchristian.wordpress.com/425/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wolfchristian.wordpress.com/425/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wolfchristian.wordpress.com/425/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wolfchristian.wordpress.com/425/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wolfchristian.wordpress.com/425/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wolfchristian.wordpress.com&amp;blog=3671524&amp;post=425&amp;subd=wolfchristian&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Nachtrag: New York 1</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 18:03:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfchristian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[NEW YORK  CITY, New York 27. September 2010 Time is money. &#160; &#160; Es sind immer alle in Eile. Bin gut in New York angekommen, mit dem Bus aus Connecticut geflohen&#8230; &#8230;in der Penn Station ausgespuckt, mit der U-Bahn ins &#8230; <a href="http://wolfchristian.wordpress.com/2010/10/08/nachtrag-new-york-1/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wolfchristian.wordpress.com&amp;blog=3671524&amp;post=416&amp;subd=wolfchristian&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NEW YORK  CITY, New York</strong></p>
<p><em>27. September 2010</em></p>
<p><em>Time is money.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_417" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5646.jpg"><img class="size-medium wp-image-417" title="Central Park West" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5646.jpg?w=300&#038;h=200" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Central Park West</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es sind immer alle in Eile.</p>
<p>Bin gut in New York angekommen, mit dem Bus aus Connecticut geflohen&#8230;</p>
<p><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1177.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-422" title="IMG_1177" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1177.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>&#8230;in der Penn Station ausgespuckt, mit der U-Bahn ins Hostel Upper West Side. Nach zehn Tagen auf dem Land bin ich ganz ausgehungert nach Großstadt. Ich trete auf die Straße und sofort ist alles toll und inspirierend. Man will sofort etwas schaffen hier, etwas auf die Beine stellen, nur Tourist zu sein reicht eigentlich nicht. Und Rumsitzen ist sträflich.</p>
<p><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1194.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-418" title="IMG_1194" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1194.jpg?w=225&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1204.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-419" title="IMG_1204" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1204.jpg?w=225&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Das Hostel ist teuer, das Zimmer klein, das private bath ist in Wirklichkeit ein Bad auf dem Flur. Es regnet, im Hinterhof streitet sich ein Paar und ein anderes streitet sich nicht mehr.</p>
<p>Die Straßen sind voll mit Menschen. Alles ist ganz international und interessant und zuweilen schick. Alles hat Tempo und man hat das Gefühl, das jede Sekunde kostet, und dass jede ungenutzte Sekunde überflüssig ist: in der man nicht grade irgendwo hin eilt, in der man nicht grade etwas tut, oder telefoniert, oder ein Taxi heranwinkt, oder ein Ziel vor Augen hat oder Geld verdient. Gegessen wird oft genug im Gehen, die Schritte sind schnell und zielgerichtet.</p>
<p>Die Wege sind lang, also wird jede Minute teuer. Zeit hat hier einen anderen Wert, man sitzt nicht in einem Café rum, es sei denn man ist Tourist oder man trifft Freunde oder hat ein Meeting oder ist auf dem Weg. Man geht natürlich bei Rot und wartet nicht. Der Verkehr fließt zügig und gleichzeitig wundersam rücksichtsvoll. Die Menschen haben keine Zeit, aber sie sind freundlich, wenn man fragt und für ihre Eile sehr hilfsbereit. Wenn etwas nicht klappt, ist fluchen unprofessionell. Stoisch geht man seine Wege, notfalls eben andere.</p>
<p>Erstaunlich, wie die Stadt funktionieren kann. Jedes Gebäude eine eigene kleine Welt, ein logistischer Kraftakt. Hochhäuser Block an Block, ein Fenstermeer bis zum Horizont. Hinter jeder Tür ein Aufzug, unendliche Etagen, unendliche Büros, unendliche Wohnungen, unendliche Kommunikation, unendlicher Handel, unendlicher Aufwand.</p>
<p>Man hat ständig das Gefühl etwas zu verpassen. Jede Minute im Hotel ist eine verschenkte Minute. Erschöpfung gilt nicht.</p>
<p>In den Bars spricht man mit fremden Menschen. Während in Berlin die meisten Nachteulen zu cool sind, um sich eine Unterhaltung zu trauen, regiert in New York der small talk. Mit dem ist man ebenso schnell bekannt, wie bei Bedarf verabschiedet. Im freundlichen Geplänkel wahrt jeder sein Gesicht. Denn auch hier läuft man sich auf der Straße wieder über den Weg. Auf der 7. Avenue treffe ich eine Bekannte aus Berlin. Ich habe keine Karte dabei. Das identifiziert mich als Anfänger.</p>
<p>In New York hat man immer eine Karte.</p>
<p><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1208.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-420" title="IMG_1208" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1208.jpg?w=225&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wolfchristian.wordpress.com/416/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wolfchristian.wordpress.com/416/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wolfchristian.wordpress.com/416/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wolfchristian.wordpress.com/416/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/wolfchristian.wordpress.com/416/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/wolfchristian.wordpress.com/416/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/wolfchristian.wordpress.com/416/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/wolfchristian.wordpress.com/416/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wolfchristian.wordpress.com/416/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wolfchristian.wordpress.com/416/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wolfchristian.wordpress.com/416/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wolfchristian.wordpress.com/416/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wolfchristian.wordpress.com/416/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wolfchristian.wordpress.com/416/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wolfchristian.wordpress.com&amp;blog=3671524&amp;post=416&amp;subd=wolfchristian&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Central Park West</media:title>
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		<title>Beautiful West</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 07:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfchristian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[VERNON, British Columbia 6. Oktober 2010 Nur ein Fotonachtrag zum Eintrag von gestern. Herbstvormittag im Okanagan Valley. Enjoy Beautiful, eh? I like. Now off to Vancouver! &#160;<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wolfchristian.wordpress.com&amp;blog=3671524&amp;post=405&amp;subd=wolfchristian&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>VERNON, British Columbia</strong></p>
<p><em>6. Oktober 2010</em></p>
<p>Nur ein Fotonachtrag zum Eintrag von gestern. Herbstvormittag im Okanagan Valley. Enjoy <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_406" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1235.jpg"><img class="size-medium wp-image-406" title="Kalamalka Park" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1235.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Kalamalka Park - klingt griechisch (Kalimera!) und sieht auch nach griechischer Insel aus - ein bisschen wenigstens <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<div id="attachment_407" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1240.jpg"><img class="size-medium wp-image-407" title="Kalamalka Park 2" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1240.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Kalamalka Park</p></div>
<p><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1245.jpg"><br />
<img class="aligncenter size-medium wp-image-408" title="IMG_1245" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1245.jpg?w=225&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1231.jpg"></a></p>
<div id="attachment_409" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1231.jpg"><img class="size-medium wp-image-409" title="Kalamalka Lake" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1231.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Jeder See hat eine andere Farbe.</p></div>
<div id="attachment_410" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1243.jpg"><img class="size-medium wp-image-410" title="IMG_1243" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1243.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">new shoes <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p>Beautiful, eh?</p>
<p>I like. Now off to Vancouver!</p>
<p>&nbsp;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wolfchristian.wordpress.com/405/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wolfchristian.wordpress.com/405/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wolfchristian.wordpress.com/405/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wolfchristian.wordpress.com/405/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/wolfchristian.wordpress.com/405/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/wolfchristian.wordpress.com/405/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/wolfchristian.wordpress.com/405/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/wolfchristian.wordpress.com/405/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wolfchristian.wordpress.com/405/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wolfchristian.wordpress.com/405/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wolfchristian.wordpress.com/405/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wolfchristian.wordpress.com/405/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wolfchristian.wordpress.com/405/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wolfchristian.wordpress.com/405/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wolfchristian.wordpress.com&amp;blog=3671524&amp;post=405&amp;subd=wolfchristian&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<media:content url="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1235.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Kalamalka Park</media:title>
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		<media:content url="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1240.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Kalamalka Park 2</media:title>
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			<media:title type="html">IMG_1245</media:title>
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		<media:content url="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_1231.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Kalamalka Lake</media:title>
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			<media:title type="html">IMG_1243</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Schlürfschmatzschleck</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 00:18:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfchristian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[VERNON, British Columbia 5. Oktober 2010 Rückenwind aus Osten. Flug 7 der Alaska Airlines überquert den Kontinent in fünf Stunden, eine Stunde schneller als geplant. Wir sind um 19 Uhr gestartet, kommen um kurz vor 10 local time am Pazifik &#8230; <a href="http://wolfchristian.wordpress.com/2010/10/07/schlurfschmatzschleck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wolfchristian.wordpress.com&amp;blog=3671524&amp;post=391&amp;subd=wolfchristian&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>VERNON, British Columbia</strong></p>
<p><em>5. Oktober 2010</em></p>
<p>Rückenwind aus Osten. Flug 7 der Alaska Airlines überquert den Kontinent in fünf Stunden, eine Stunde schneller als geplant. Wir sind um 19 Uhr gestartet, kommen um kurz vor 10<em> local time</em> am Pazifik an. In <strong>Seattle</strong> umsteigen. Doch der Turboprop-Flitzer, der uns noch bis Mitternacht nach Norden bringen soll, ist kaputt. Gestrandet in Terminal C. Eine mexikanische Bar hat 24 Stunden geöffnet: für das Reinigungs- und Sicherheitspersonal. Ich finde eine Bank und etwas Schlaf, um halb fünf  einen Kaffee, um halb sechs dann Abflug. Nach dem ersten Ärger bin ich froh, dass der Pilot einen Flug absagt, wenn ein Instrument nicht funktioniert. Ich bin auch froh, dass ich den Sonnenaufgang erleben kann, über den kanadischen Grenze. Wir fliegen ins <strong>Okanagan Valley</strong>, die wärmste Gegend im Nordwesten Amerikas. Fruchtplantagen und Weinanbau, die Hügel teils bewaldet, zum größten Teil aber kahl und vertrocknet vom wüstenhaften Sommer. Große Seen reihen sich aneinander, sie schimmern im Morgenlicht, und als die ersten Sonnenstrahlen über die Hügelketten klettern, setzt der Propellerflieger in <strong>Kelowna</strong> auf.</p>
<p>Im winzigen Gepäckraum ein Wandbild in sepia: eine Wohnküche mit Fotos von Einwanderern. <em>„Kelowna salutes the role of newcomers in the development of thze Okanagan Valley“</em> steht darüber. Das ist Einwanderungspolitik auf kanadisch, denn wer einwandern darf oder nicht bestimmt ein Punktesystem, in dem vor allem berufliche Qualifikation eine Rolle spielt. Neben der Passkontrolle zeigt ein Foto das Staatsoberhaupt: die englische Königin neben kanadischer Flagge. Die Stimmung ist entspannt und herzlich, die Einreise dauert keine 60 Sekunden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_397" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5700.jpg"><img class="size-medium wp-image-397" title="Singing a Thanksgiving Cheerio" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5700.jpg?w=300&#038;h=200" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Singing a Thanksgiving Cheerio</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-style:italic;">6. Oktober 2010</span></p>
<p>Warm hier. Sehr warm hier. Eine der heißesten Gegenden Kanadas, ein fast steppenhafttes Tal um den riesigen Okanagan See. Weinreben ziehen sich die Hügel entlang und Obstplantagen. In <em>Orchards</em> verkaufen die Farmer alle möglichen Produkte aus eigener Herstellung und das Motto „Produkte aus höchstens 100 Kilometer Entfernung“ ist hier Ehrensache. Auf Davisons Apfelfarm sitzen wir bei Kaffee, frisch gepresstem Apfelsaft und hausgemachtem Apple Pie mit Vanniljeeis mitten in der Plantage unter Apfelbäumen mit fantastischem Blick ins Tal. Besser geht’s kaum.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_392" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5675.jpg"><img class="size-medium wp-image-392" title="Okanagan Lake" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5675.jpg?w=300&#038;h=200" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Okanagan Lake</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_393" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5697.jpg"><img class="size-medium wp-image-393" title="The Okanagan Pumpkin Orchestra" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5697.jpg?w=300&#038;h=200" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">The Okanagan Pumpkin Orchestra</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_394" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5706.jpg"><img class="size-medium wp-image-394" title="Davisons Apple Orchard" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5706.jpg?w=300&#038;h=200" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Davisons Apple Orchard</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_395" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5704.jpg"><img class="size-medium wp-image-395" title="Susan and the Pies" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5704.jpg?w=300&#038;h=200" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Susan and the Pies</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Winzer bieten auf ihren Weingütern Führungen und Verkostungen und Restaurants an und so ist das hier ein einziges riesiges Schlemmerparadies. Wir besuchen die <em><a title="Wein aus Vernon" href="http://www.graymonk.com/" target="_blank">Gray Monk Estate Winery</a></em>, in einer Miniburg über dem Okanagan See gelegen. Der Blick über die Weinberge ist ein bisschen wie am Rhein. Die Gründerfamilie Heiss kommt aus Österreich und Deutschland. Sie bauen Pinot, Merlot und Rieslingweine an. Eine Riesling/Gewürztraminer Verschnitt nennen sie &#8222;50 Latitude&#8220; &#8211; auf dem 50. Breitengrad liegt nicht nur Vernon, sondern auch die Champagne und die Weinanbaugebiete am Rhein. Das Restaurant hat eine wunderbare Terrasse über dem Tal, die Karte zeigt (mit Ausnahme des unübertroffenen B.C. Salmon) Gerichte und Zutaten aus der Region mit den dazugehörigen Weinen und es ist alles sehr fein aufeinander abgestimmt, unsagbar lecker und freundlich und wundervoll.</p>
<div id="attachment_401" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5734.jpg"><img class="size-medium wp-image-401" title="Okanagan Lake" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5734.jpg?w=300&#038;h=200" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Wein wie am Rhein</p></div>
<div id="attachment_402" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5730.jpg"><img class="size-medium wp-image-402" title="Gray Monk Estate Winery" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5730.jpg?w=300&#038;h=200" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Gray Monk Estate Winery</p></div>
<div id="attachment_403" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5746.jpg"><img class="size-medium wp-image-403" title="Gray Monk Estate" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5746.jpg?w=300&#038;h=200" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Ein bisschen wie Sonnenuntergang auf dem Weinberg von Werder</p></div>
<p>Im Sommer wird es bis zu 40 Grad, im Winter verwandelt sich das Früchteparadies in ein riesiges Skigebiet. Die Schneeschmelze versorgt eine ganze Seenlandschaft mit Wasser, so dass die Orte im Sommer nicht darben. Die größte Kleinstadt hier ist Kelowna – ein Rentnerparadies, denn wer sich im <em>retirement</em> Vancouver und Victoria nicht mehr leisten kann, zieht ins günstigere und bessere Klima ins Okanagan Valley. Mit eigenem internationalen Flughafen und besten Sicherheitsbedingungen, denn hier wurde weltweit der erste Nacktscanner eingesetzt. Ich nehme deshalb morgen nicht den Flieger, sondern den Bus nach Vancouver.</p>
<p><a href="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5717.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-396" title="IMG_5717" src="http://wolfchristian.files.wordpress.com/2010/10/img_5717.jpg?w=300&#038;h=200" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
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			<media:title type="html">Singing a Thanksgiving Cheerio</media:title>
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			<media:title type="html">Okanagan Lake</media:title>
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			<media:title type="html">The Okanagan Pumpkin Orchestra</media:title>
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			<media:title type="html">Davisons Apple Orchard</media:title>
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			<media:title type="html">Susan and the Pies</media:title>
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			<media:title type="html">Okanagan Lake</media:title>
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			<media:title type="html">Gray Monk Estate Winery</media:title>
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			<media:title type="html">Gray Monk Estate</media:title>
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		<title>My Broadway Experience</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 03:37:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfchristian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[This is, what I saw. NEW YORK, New York 2. Oktober 2010 Zwei Stücke. Ein konservatives. Ein Musical, alte Schule, Sondheim (also dzumindest gute Musik), Walter Kerr Theatre, A Little Night Music. Und ein Theaterstück, Edward Albee: „Me, Myself &#38; &#8230; <a href="http://wolfchristian.wordpress.com/2010/10/03/my-broadway-experience/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wolfchristian.wordpress.com&amp;blog=3671524&amp;post=389&amp;subd=wolfchristian&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>This is, what I saw.</p>
<p><strong>NEW YORK, New York</strong></p>
<p><em>2. Oktober 2010</em></p>
<p>Zwei Stücke. Ein konservatives. Ein Musical, alte Schule, Sondheim (also dzumindest gute Musik), Walter Kerr Theatre, A Little Night Music. Und ein Theaterstück, Edward Albee: „Me, Myself &amp; I“. 42nd Street.</p>
<p>1. Akt. Ich bin ein Musical Fan. Ich mag Show, ich mag cheezy stuff, ich bin anspruchlos und leicht glücklich zu machen. Die NY Times lobt diese Version von Sondheims Little Night Music. Ich freue mich auf die Show.</p>
<p>Die Zuschauer gelangen nicht durch ein Foyer, sondern mehr oder weniger direkt von der Straße in den Saal. Vielleicht liegt es daran, dass es keine Gelegenheit erhielt, sein schlechtes Benehmen an der Garderobe abzugeben. Es ist sehr eng. Eine Lautsprecherdurchsage mahnt, die Handys auszumachen und Bonbons jetzt zu öffnen und nicht während der Vorstellung. Alle sind sich mit einem herzlichen Lachen darüber einig. Die Show geht los.</p>
<p>Das Orchester ist nicht zusehen, es sitzt in einem Kabuff über der Bühne. Es ist leider auch nicht zu hören. Ich habe noch nie (wirklich noch nicht), eine so schlecht abgenommene und gemischte Show gehört wie diese. Eine Violine und eine Klarinette waren gut zu hören, der Rest ein monotoner, schrecklich langweiliger, völlig unmotivierter öder Brei, ohne Dynamik, ohne Leidenschaft. Die Sänger gut zu verstehen, übrigens auch technisch gut, schauspielerisch routiniert, ansonsten gelangweilt. Einige Zuschauer kommen zu spät, sie werden zwischen den ersten Songs noch in die engen Reihen geführt. Die Gäste neben mir suchen mehrere Minuten lang in ihren Handtaschen in Drogerieplastiktüten nach Bonbons, entfalten diese und lutschen sie dann, und falten die Plastiktüten wieder zusammen und verstauen sie wieder in ihren Handtaschen. Ich möchte gern sagen: &#8222;Ladies, this is not the kitchen, it&#8217;s a theatre,&#8220; aber dann bin ich auch nur Gast hier und nicht dazu berufen, Ansagen zu machen.</p>
<p>Die Stars zwei Frauen. Das Publikum gibt Applaus beim Auftritt. Die Damen wissen, was sie tun müssen, um gezielt Lacher zu ernten – doch die Grimassen sind durchschaubar und ich verstehe auch nicht, was lustig daran ist, gelangweilten Darstellern zuzusehen. Sie geben 75 Prozent. Die Handlung: ein antiquiertes Beziehungsringelreihen. Als Stoff völlig outdated (das kann man dem Stück nicht vorwerfen, es ist ja alt), aber leider auch noch anno dazumal inszeniert: das offenbart totales Desinteresse.</p>
<p>Ich gehe in der Pause. Das tue ich sonst nicht, vor allem nicht, wenn ich 100 Dollar auf den Tisch gelegt habe.</p>
<p>2. Akt. Ich gehe selten ins Theater. Und: Ich gebe zu, ich mag wenn, dann Boulevard, denn das ist leicht verträglich. (Ich finde außerdem, dass gut gemachter Boulevard eine Kunst ist, die nicht jeder beherrscht.) Drama schaue ich lieber im Kino.</p>
<p>Im Playwright Horizons Theatre sehe ich ein Stück über identische Zwillinge, von denen einer eine Identitätskrise auslebt. Die Mutter ist dabei ein Fall für sich. Titel: Me, Myself &amp; I. Die Kritiken waren reserviert.</p>
<p>Ich sehe zwei Generationen auf der Bühne. (Mit Awards) ausgezeichnete alte Hasen, und den Nachwuchs. Ich sehe ein klassisches Boulevard Stück des Iren  Edward Albee. Ich sehe ein Bühnenbild, das einfach ist, günstig war und trotzdem funktioniert. Ich sehe eine Regie, die nicht umhaut, aber auch nicht langweilt und schlicht einen guten Job macht. Ich sehe Schauspieler, die professionell genug sind, das zu tun, wofür sie bezahlt werden, nämlich eine guten Show. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Am Ende war es ein hübscher Abend. Die Zuschauer haben gelacht und sich gefreut. Die Schauspieler verbeugen sich einmal gemeinsam, einmal ein Zweiergruppen (es waren nur sechs auf der Bühne) und noch einmal gemeinsam. Der Vorhang fällt – und etwa 10 Zentimeter, bevor er auf den Boden gesaust ist, endet schon der Applaus.</p>
<p>Plötzlich verstehe die sechs Schauspieler hier. Wenn das Publikum jeden Abend so gleichgültig ist, dann wäre es mir auch schwer gefallen,  mehr als 100 Prozent zu geben. Ich stehe nach der Show auf dem Bürgersteig und warte kurz auf Empfang in meinem Handy. Der Vorhang ist keine 10 Minuten gefallen. Die Schauspieler verlassen das Haus durch den Vorderausgang. Niemand ist mehr da. Unbehelligt eilen sie in die Nacht.</p>
<p>Ich bin ein wenig enttäuscht, weil ich zweimal erlebe, wie lieblos die Show am Broadway sein kann. Von den einen lieblos gemacht, von den andern respektlos aufgenommen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wolfchristian.wordpress.com/389/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wolfchristian.wordpress.com/389/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wolfchristian.wordpress.com/389/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wolfchristian.wordpress.com/389/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/wolfchristian.wordpress.com/389/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/wolfchristian.wordpress.com/389/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/wolfchristian.wordpress.com/389/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/wolfchristian.wordpress.com/389/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wolfchristian.wordpress.com/389/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wolfchristian.wordpress.com/389/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wolfchristian.wordpress.com/389/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wolfchristian.wordpress.com/389/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wolfchristian.wordpress.com/389/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wolfchristian.wordpress.com/389/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wolfchristian.wordpress.com&amp;blog=3671524&amp;post=389&amp;subd=wolfchristian&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Die letzte Station vor New York und der Springbrunnen von Mark Twain</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 13:51:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfchristian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[HARTFORD, Connecticut 26. und 27. September 2010 In Amherst ein weiterer Baustein der literarischen Tour. Hier lebte und arbeitete Emily Dickinson, dabei verließ sie die Stadt und auch eigentlich ihr Haus nicht so wirklich, sondern verschloss sich in demselben und erträumte &#8230; <a href="http://wolfchristian.wordpress.com/2010/09/30/die-letzte-station-vor-new-york-und-der-springbrunnen-von-mark-twain/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wolfchristian.wordpress.com&amp;blog=3671524&amp;post=387&amp;subd=wolfchristian&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>HARTFORD, Connecticut</strong></p>
<p><em>26. und 27. September 2010 </em></p>
<p>In <strong>Amherst</strong> ein weiterer Baustein der literarischen Tour. Hier lebte und arbeitete Emily Dickinson, dabei verließ sie die Stadt und auch eigentlich ihr Haus nicht so wirklich, sondern verschloss sich in demselben und erträumte sich die Welt in ihren Gedichten.</p>
<p>Ich gehe durch Amherst und entdecke das Gegenteil von Hanover. Ein heruntergekommener Fleck, die f<em>eminist branch</em> der U of M, es riecht nach Ökostudi-WG. Nicht ein verträumtes Studentenstädtchen, sondern eine Ankündigung von Armut, wie sie nach Süden hin immer sichtbarer wird – vor allem in <strong>Hartford</strong>, Connecticut. Hauptstadt der Versicherungswirtschaft.</p>
<p>Ein Versicherungsangestellter beschreibt, wie die Krise die Stadt getroffen habe. Seine eigene Firma, ein regionales Unternehmen, ehemals Tochter des fast-Pleite-Riesen AIG, jetzt Tochter der Münchener Re. Darüber ist er froh. Sein Arbeitsplatz scheint gerettet, er kann es sich grade noch leisten, wenn auch selten, die Familie mit nach Manhattan zu nehmen, zu einem Musicalbesuch, und zwar mit den beiden Töchtern gemeinsam. Doch vielen andern geht es schlecht. Das &#8222;Opernhaus&#8220; von Hartford: geschlossen. Die Künste leiden, sagt er, denen hat man als erstes das Geld abgedreht. In vielen Straßen: die Fenster mit Papier verklebt, Geschäfte und Lokale zugemacht, die Pleite ist offensichtlich. Viele Menschen lungern auf den Straßen herum.</p>
<p>In der Farmington Avenue steht noch ein Schatten vom Glanz alter Zeiten. Zwei gigantische Häuser, die vom Reichtum des 19. Jahrhunderts erzählen. Im einen verbrachte Harriet Beecher-Stowe die letzten 23 Jahre ihre Lebens, nachdem sie „Onkel Toms Hütte“ geschrieben hatte. Das Buch versetzte Millionen Amerikaner um 1850 in Aufruhr. Die einen bestärkte es darin, dass die Sklaverei abzuschaffen sei, die anderen waren genau darüber verärgert. Lincoln soll zu ihr gesagt haben, sie sei also die kleine Frau, die den großen Krieg begonnen habe.</p>
<p>HarrietBeecher-Stowe schrieb Onkel Tom übrigens in Brunswick. Es scheint so zu sein, als hätten viele Literaten den Weg aufs Land gesucht, um dort Ruhe zum Schreiben zu finden – und als seien sie dann nach verrichteter Arbeit schleunigst wieder in die Welt oder wenigstens die Großstadt (New York) zurückgekehrt.</p>
<p>Im Haus daneben lebte Mark Twain. Ein unglaubliches Gebäude, eingerichtet von jenem Tiffany, an den alle denken, wenn sie bunte Glaslampen sehen. Dunkel holzvertäfelte Wände, Nippes aus allen Erdteilen, die Twain als Journalist besuchte, ein Abenteuerschloss mit Wintergarten und Springbrunnen, mit Billiardzimmer und einem eigenen kleinen Reich für Gäste. Ein geradezu lukullischer Ort, ein fröhliches Zuhause für seine Kinder, eine kostbare location für herrliche dinner-parties mit Freunden, Kollegen, Bekannten. Und im Unterhalt recht teuer. Wie bei den Melvilles lebte auch hier der schreibende Mann vom Vermögen der Frau, obwohl sich Twains Bücher und Reportagen vergleichsweise gut verkauften. Ein weltreisender Humorist, dessen Stil begeistert hat. Aber auch hier wird das Haus zum tragischen Ort, zwei seiner Kinder sterben dort und Twain, eigentlich Samuel Clemens, kehrt mit seiner Frau nach einer langen Europareise nicht dorthin zurück.</p>
<p>Ich entschließe mich, nicht zu bleiben, sondern nehme einen Tag vorzeitig den Bus nach Manhattan. Dreieinhalb Stunden schiebt er sich über die Autobahn, es regnet bald in Strömen. Die Metro bringt mich zum Hostel, Central Park West, und ich verbringe den angebrochenen feucht-warmen Abend im Kino: erst den neuen Woody Allen Film, der nette Momente hat aber vom Bau her weder richtig anfängt noch überhaupt aufhört &#8211; und hinterher noch Howl, ein Film, der sich nicht entschieden kann, ob es nun um den schwulen Ginsberg geht oder um eine künstlerische Doku-Umsetzung seiner bio oder um einen Kampf gegen die Zensur; und dann ist der erste Großstadt- und Kulturhunger nach 10 langen Tagen auf dem Land gestillt. Ich komme hier gar nicht zum Schreiben, weil ich den ganzen Tag nur unterwegs bin <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wolfchristian.wordpress.com/387/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wolfchristian.wordpress.com/387/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wolfchristian.wordpress.com/387/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wolfchristian.wordpress.com/387/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/wolfchristian.wordpress.com/387/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/wolfchristian.wordpress.com/387/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/wolfchristian.wordpress.com/387/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/wolfchristian.wordpress.com/387/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wolfchristian.wordpress.com/387/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wolfchristian.wordpress.com/387/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wolfchristian.wordpress.com/387/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wolfchristian.wordpress.com/387/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wolfchristian.wordpress.com/387/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wolfchristian.wordpress.com/387/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wolfchristian.wordpress.com&amp;blog=3671524&amp;post=387&amp;subd=wolfchristian&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Woodstock, Bücherwurm und Unflat</title>
		<link>http://wolfchristian.wordpress.com/2010/09/29/woodstock-bucherwurm-und-unflat/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 01:52:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfchristian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[PITTSFIELD, Massachusetts 25. September 2010 Ich weiß nicht, über wie viele schöne Straßen ich noch schreiben soll, irgendwann werden die Adjektive knapp. Die Aussichten sind nicht so dramatisch wie im Westen des Landes. Auf dem Weg von Hanover, New Hampshire &#8230; <a href="http://wolfchristian.wordpress.com/2010/09/29/woodstock-bucherwurm-und-unflat/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wolfchristian.wordpress.com&amp;blog=3671524&amp;post=385&amp;subd=wolfchristian&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>PITTSFIELD, Massachusetts</strong></p>
<p><em>25. September 2010</em></p>
<p>Ich weiß nicht, über wie viele schöne Straßen ich noch schreiben soll, irgendwann werden die Adjektive knapp. Die Aussichten sind nicht so dramatisch wie im Westen des Landes. Auf dem Weg von Hanover, New Hampshire nach Pittsfield, Massachusetts, folge ich der Route 4 Richtung Westen südlich an den Green Mountains vorbei weit nach Vermont hinein, dann Route 7 Richtung Süden an den Ufern des Otego Creek entlang sanfter Höhenzüge des <em>Green Mountain National Forest</em>. Die New York Times vermerkt auf ihrer Wetterseite in der Rubrik „<em>Northeast Foliage</em>“, dass meien Route noch „grün“ ist, bestenfalls „some colour“ aber noch nicht „vor dem Höhepunkt“ ist. Doch viele Bäume zeigen bereits alle Variationen von gelben, braunen, roten und rostfarbenen Schattierungen, die Dörfer scheinen wie Kulissen aus einem zeitlosen Heimatmusical.</p>
<p>Immer wieder auch kleine Orte, die wie Oasen wirken. Etwa <strong>Woodstock</strong>, Vermont. Auf einer Straße gleich zwei Buchläden, einer davon der Yankee Bookshop, die älteste unabhängig betriebene Buchhandlung von Vermont. In einem Café gegenüber sitzen junge Menschen und Seniors und genießen fair trade coffee. Im Fenster liegt eine Ausgabe des Independent Vermonter. Vor den Kongresswahlen werben darin Kandidaten für sich, die ihren Bundesstaat Vermont vom „Empire“, von den USA, lösen möchten, die als Ausweg aus der Krise die Sezession von den USA sehen.</p>
<p>Am Ortsrand von <strong>Pittsfield</strong> liegt auf einem herrlichen Farmgelände das Gebäude, in dem Herman Melville sein Buch Moby Dick geschrieben hat. Es basiert auf Erfahrungen, die Melville selbst gemacht hat. Die Wirtschaftskrise 1837 zwang ihn in immer neue prekäre Arbeitsverhältnisse, wie man heute formulieren würde. Schließlich ging Melville auf See, heuerte auf einem Walfänger an, desertierte in der Südsee auf einer Insel, geriet unter Kannibalen, entkam, trat der Navy bei und segelte zurück nach Boston. Dort heiratete er seine reiche Frau, die ihn liebte. Er schrieb, blieb erfolglos, kaufte die Farm bei Pittsfield auf Pump und traf dort auf die Autoren-Legende Nathaniel Hawthorne. Hawthorne war Melvilles Mentor, gab ihm entscheidende Anstöße. Doch der Ruhm, der ihm nach seinem Tod zuteil wurde, fehlte ihm und seinem Geldbeutel zu Lebzeiten. Er starb arm und unglücklich – seine Frau hielt sein Lebenswerk trotzdem hoch.</p>
<p>Melville gehört damit zu einer Gruppe von Schriftstellern, die aus den großen Städten kommend in den ländlichen Gebieten von Neu-England kreative Rückzugsflächen gefunden haben. Darunter Edith Wharton, die einige Kilometer entfernt in <strong>Lenox</strong> arbeitete. Heute – wie damals – sind Lenox und Stockbridge die Rückzugsgebiete der reichen Ostküsten haute voleé, die Örtchen atmen aus jeder Ritze vor allem Geld – und etwas weniger Geist. Lenox ist übrigens der einzige Ort, an dem ich vor einem Café saß und der Nachbar links mehrmals laut und lange furzte und der Nachbar rechts einen Stuhl von meinem Tisch nahm, ohne wenigstens kurz zu fragen. Das sind Unflätigkeiten, die einem in Amerika sonst nicht begegnen. Berühmt sind die Orte vor allem wegen des Tanglewood Festivals im Sommer, das ich leider um weniger Wochen verpasst habe.</p>
<p>Immerhin macht mich ein Buchhändler auf den ehemaligen Landsitz der Autorin Edith Wharton aufmerksam. Ich hatte noch nicht von ihr gehört, aber anscheinend war sie zur Zeit von Henry James die erfolgreichere – und reichere der beiden. Zum einen hatte sie den richtigen Hintergrund, zum anderen verkaufte sie mehr Bücher. Beides zusammen ermöglichte ihr ein Anwesen in den Berkshires, das man getrost als mediterranes Schlösschen bezeichnen darf. Während andere Bauherren im gilded age mit riesigen Treppenhäusern und dunkeln Holzvertäfelungen arbeiteten, entstand unter ihrer Leitung ein lichtes, helles, zunächst sehr zurückhaltend wirkendes Haus, das erst in der ersten Etage seinen Reichtum zeigt. 15 Monate dauerte der Bau (unglaublich schnell), zehn Jahre lang lebte sie dann hier, mit ihrem depressiven Ehemann. Danach hielt die es nicht mehr aus und machte sich von dannen. Europa und die Großstadt waren spannender, ein Motiv, das immer wiederkehrt bei den Schriftstellern, die draußen in Neuengland gearbeitet haben. Europäisch ist auch der Garten angelegt, deshalb riecht es in den Buchenwäldern von Massachuseets auch nach Buchsbaum, wie am Mittelmeer.</p>
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